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c) Taufe

Die Taufe der Mormonen

Die Mormonen glauben nicht an die Kindertaufe. Mormonenlehre zufolge muss man imstande sein, das Gute von das Böse zu unterscheiden. Daher taufen die Mormonen Kinder nicht, ehe sie die Jahre der Verantwortlichkeit erreichet haben. Im Mormonismus werden die Kinder getauft, als sie am wenigstens achtjährig sind. Die Kinder, die nicht die Jahre der Verantwortlichkeit erreicht haben, oder andere, die für ihre Taten nicht verantwortlich sein, sind durch das Sühneopfer Jesus Christi gerettet.

Mormon BaptismJeder, der für seine Taten verantwortlich ist, muss sich taufen lassen. Wenn wir Umkehr üben und uns taufen lassen, werden uns unsere Sünden aufgrund des Sühneopfers Jesu Christi vergeben. Wir können dies in der Worten Ananias zu Paulus sehen, als er sagte: „Lass dich taufen und deine Sünden abwaschen!“ (Apg 22:16).

Die Taufe ist die Tür des ewigen Lebens. Sie ist die erste Verordnung des Evangeliums. Jesus Christus war ohne Sünde, und doch ließ er sich taufen, um die Gerechtigkeit zu erfüllen. Er hat uns ein Beispiel gegeben, dem wir folgen sollen. Ohne die Taufe, können wir nicht in das Reich Gottes eintreten. Jesus Christus hat gesagt: „Wer an mich glaubt und sich taufen lässt, der wird errettet werden; und diese sind es, die das Reich Gottes ererben werden. Und wer nicht an mich glaubt, und sich nicht taufen lässt, der wird verdammt werden.“ (3 Nephie 11:33-34). Verdammt zu sein, meint, dass man nicht weiter am Fortschritt teilnimmt, sondern, dass man zurückgehaltet ist.

Es gibt nur eine richtige Weise, wie man getauft werden kann. Der Herr Jesus Christus hat dem Propheten Joseph Smith offenbart, derjenige, der die nötige Priestertumsvollmacht trägt, „soll mit demjenigen, der zur Taufe erschienen ist, in das Wasser hinabsteigen … Dann soll er ihn im Wasser untertauchen und wieder aus dem Wasser steigen.“ (Lehre und Bündnisse 20:73-73). Bei der Taufe, soll der Priestertumsträger das Gebet sagen, das in Lehre und Bündnisse 20:73 zu finden ist. Die Taufe durch Untertauchen ist ein Sinnbild für den Tod und Auferstehung Jesu Christi. Darum muss der Getaufte unter dem Wasser untergehen.

Als wir uns taufen lassen, schliessen wir ein Bündnis mit Gott. Wir versprechen ihm, Bestimmtes zu tun, währen er uns gewisse Segnungen verheißt. Die Taufe ist das äußere Zeichen, dass man diesen Bund mit Gott geschlossen hat. Im Buch Mormon lesen wir dieses Bündnis (s. Mosia 18:7-17).

Dieses Bündnis enthält, dass man wird:.

  1. In die Herde Gottes kommen,
  2. Sich das Volk Gottes nennen,
  3. Des anderen Last tragen,
  4. Jederzeit und überall als Zeugen Gottes auftreten,
  5. Gott dienen und seine Gebote halten.

Andererseits verheißt uns Gott, wenn wir uns taufen lassen und das Taufbündnis einhalten:

  1. dass er uns unsere Sünden vergeben wird,
  2. dass er seinen Geist reichlicher über uns ausschütten wird,
  3. dass wir von Tag zu Tag durch den Heiligen Geist geführt werden,
  4. dass er uns in der ersten Auferstehen hervorkommen lassen wird,
  5. dass er uns ewiges Leben schenken wird.

Die des Wassers ist nur die Hälfte einder Taufe. Man muss auch durch den Heiligen Geist die Taufe empfangen. Die Mormonen nennen diese Taufe die Taufe des Feuers.

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