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a) Glaube an Jesus Christus

Der Glaube an Jesus Christus

Jesus Christus steht im Mittelpunkt des Glaubens der Mormonen.  Ohne ihn wird niemand gerettet werden.  Der Glaube an Jesus Christus ist der erste Grundsatz des Evangelium and notwendig für unsere Erretung.  Im Buch Mormon lesen wir:

„Aber wehe, weh dem, der weiß, daß er sich gegen Gott auflehnt!  Denn Erretung wird keinem solchen zuteil, außer durch Umkehr und Glauben an den Herrn Jesus Christus“ (Mosia 3:12, s. 198)

Mormon FamilyPaulus hat gesagt, daß Glaube „Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“ ist (Hebr 11:1). Der Prophet Joseph Smith hat gelehrt, daß ohne Glaube man nichts tun könne, weil der Glaube ein Prinzip der Kraft und der Beweggrund für Menschen sei.  Der Landwirt würde nicht sähen, außer wenn er daran glaubt, daß die Samen sprießen würden.  In ähnlicher Weise befolgten wir nicht die Gebote Gottes, außer wenn wir daran glauben, daß Jesus Christus uns erretten wird.

Unser Glaube soll Jesus Christus zum Mittelpunkt haben.  Der Apostel Petrus hat gesagt: „In keinem andern ist das Heil zu finden.  Denn ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden können.“ (Apg. 4:12).  Mormonenlehre nach muss man auch zugleich Glaube an unseren himmlischen Vater haben, weil er Jesus Christus gesandt hat.

Um an Jesus Christus zu glauben, muss man erst von ihn hören.  Das Buch Mormon schildert, wie man Glaube an Jesus Christus entwickeln kann.  In einer Ansprache, die er einem abgefallenen Volk gehalten hat, sagte der Prophet Alma, daß „wenn ihr darum Glauben habt, so hofft ihr auf etwas, was man nicht sieht, was aber wahr ist.“ (Alma 32:21).  Er führte fort:

„Aber siehe, wenn ihr eure Geisteskraft weckt und aufrüttelt, um mit meinen Worten auch nur einen Versuch zu machen, und zu einem kleinen Teil Glauben ausübt, ja, selbst wenn ihr nicht mehr könnt, als daß ihr den Wunsch habt zu glauben, denn laßt diesen Wunsch in euch wirken, ja, bis ihr auf eine Weise
glaubt, so daß ihr einem Teil miner Worte Raum geben könnt.“ (Alma 32:27)

Der Meinung Almas nach, müssen wir einen Glaubensversuch machen.  Wir müssen uns fragen, „Möge dies wahr sein?“  Danach müssen unsere Leben fortfürhen, als ob es wahr wäre.  Als wir dieses tun, wird der Heilige Geist die Wahrheit in uns bestätigen.  Alma vergleicht dann unseren Glauben mit einem Samenkorn, das man im Herz gepflanzt hat.  Wenn es wahr ist, dann wird es sprießen und wachsen.  Wenn eine Sache (wie z.B., daß Jesus Christus unser Erretter ist) wahr ist, wird unser Verständnis und unsere Liebe wachsen.  Wir werden anfangen, Glaube an Jesus Christus zu haben.

Wir können unseren Glauben auch ausüben, indem wir zum himmlischen Vater im Namen Jesu Christi beten und ihm mitteilen, worauf wir hoffen, was wir uns wünschen und was wir brauchen.  Die Schrift sagt uns, daß Glauben für sich allein tot ist, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat (s. Jakbr 2:17).  Ein neuzeitlicher Prophet hat gelehrt, daß „Glaube muß mit Werken verbunden sein.  Wie töricht wäre es doch, wenn wir den Herrn darum bäten, uns Wissen zu schenken, aber wie weise, wen wir ihn bitten, uns beim Lernen zu helfen, wenn wir uns selbst anstrengen, klar denken und uns das, was wir lernen, auch merken.“  (Faith Precedes the Miracles, S. 205).

Unser Glaube führt uns dazu, von Sünden umzukehren, um uns zu Gott näher zu bringen.

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