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Evangelium

Das Evangelium Jesu Christi

Im eingeschränkten Sinn ist das Evangelium Jesu Christi unter die Mormonen die gute Nachtrichten oder die Freudenbotschaft, daß Jesus Christus bei seiner Auferstehung den Tod überwältigt hat und bei seiner Kreuzestod die Sündenvergebung zu Stande gebracht hat.  Das Evangelium Jesu Christi enthält auch die Gesetze, Bündnisse und Verordnungen, die die Menschen brauchen, um in die Gegenwart Gottes zurückzukehren.  Die Mormonen nennen dieses oft die Lehre Christi.Die vierte Glaubensartikel der Mormonenkirche, die von den Propheten Joseph Smith geschrieben wurden, erklärt die notwendige Stufen des Evangeliums:

„Wir glauben, daß die ersten Grundsätze und Verordnungen des Evangeliums sind: erstens der Glaube an den Herrn Jesus Christus; zweitens die Umkehr; drittens die Taufe durch Untertauchen zur Sündenvergebung; viertens das Händeauflegen zur Gabe des Heiligen Geistes.“ (s. Die Köstliche Perle)

Jede Stufe ist wichtig, um die Menschen vorzubereiten, in die Gegenwart Gottes zurückzukehren.  Die Mormonen glauben, daß das Leben eine Erprobungszeit ist, darin die Menschen sich als glaubenstreu erweisen müssen.  Jeder von uns wird Fehler machen, als wir durch unsere Ergebnisse lernen, das Gute von das Böse zu entscheiden.  Diese Fehler sind Sünden.  Niemand kann in der Gegenwart Gottes leben, ohne makellos zu sein.  Seitdem wir uns nicht reinmachen können, sand Gott seinen beliebten Sohn, Jesus Christus, um unseretwegen zu leiden und sterben.  Amulek, der ein Prophet im Buch Mormon war, erklärt:

„Und siehe, dies ist die ganze Bedeutung des Gesetzes — jedes kleinste Teil deutet auf das große und letzte Opfer hin; und dieses große und letzte Opfer wird der Sohn gottes sein, ja, unbegrenzt und weig.  Und so bringt er die Errettung all denen, die an seinen Namen glauben; und das ist der Zweck dieses letzten Opfers, jenes herzliche Erbarmen zuwege zu bringen, das die Gerechtigkeit überwältigt und für den Menschen Mittel zuwege bringt, damit er Glauben zur Umkehr haben kann.  Und so kann die Barmherzigkeit die forderungen der Gerecktigkeit befriedigen und umschließt ihn mit den Armen der Sicherheit“ (Alma 34:14-16, s. 387).

Durch das Sühneopfer Jesu Christi kann man von Sünden umkehren, und Erbarmen finden.  Um Sündenvergebung zu finden, muss man erstens an Jesus Christus glauben.  Dann muss man umkehren und sich in Namen Jesu Christ taufen lassen.  Nach der Taufe Wassers empfingt man die Taufe durch den Heiligen Geist.  Diese ist die Taufe des Feuers.  Nachdem man am Bundesvolk Gottes anschließen hat, muss man bis ans Ende ausharren.  Ausharren bis ans Ende meint, daß man fest in Halten Geboten Gottes und in Selbstfortschritt bleibt.  Man soll nach Bedarf von Sünden umkehren.  Es ist aber nicht unsere eigene Rechtschaffenheit, die uns retten wird, sondern das Bündnis (d.h. ein Versprechen zwischen ein Mensch und Gott), das wir mit Gott geschloßen haben.  Durch dieses Bündnis stellen wir uns innerhalb des Erbarmens Gottes ein.  Gott selbst wird sie retten, die sich auf ihn verlassen werden.  Um ein Bündnis mit Gott zu schließen, müssen wir das Evangelium oder die Lehre Jesu Christi befolgen.

Das Evangelium Jesu Christi

Der Glaube an Jesus Christus

Die Umkehr

Die Taufe

Die Gabe des Heiligen Geistes und Ausharren bis ans Ende

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