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c) Erdenleben

Das Leben auf der Erde

Jesus Christus hat die Erde und alles, was darinnen ist, unter der Leitung von Gottvater erschaffen.  Der Prophet Joseph Smith bezeugte, „dass von ihm, durch ihn, und aus ihm die Welten sind und erschaffen worden sind und dass ihre Bewohner für Gott gezeugte Söhne und Töchter sind.“ (LuB 76:24).  Das Ziel der Erschöpfung war, eine Erde zu schaffen, die als Versuchsgelände für Mensch herhalten konnte.

adam-eve-alter-mormonAdam und Eva waren als erster Mensch in den Garten von Eden eingebracht.  Zunächst waren sie noch nicht sterblich.  Auch konnten sie keine Kinder bekommen.  Gott sagte ihnen, dass sie von allen Bäumen im Garten essen dürften, außer von einem, nämlich dem Baum der Erkenntnis Gut und Böse.  Gott sagte darüber: „An dem Tag, da du davon ißt, wirst du sicherlich sterben.“

Der Satan verleitete Adam und Eva, vom jenen Baum zu essem.  Danach wurden sie aus dem Garten ausgetrieben.  Wegen ihrer Übertretung erlitten sie zwei Art des Todes: zeitlicher Tod und geistlicher Tod.  Zeitlicher Tod ist der Geist vom Körper getrennet zu sein.  Geistlicher Tod ist ein Mensch von Gott getrennt zu sein.  Durch Jesus Christus wird jeden Mensch auferstanden sein.  Dadurch überwaltigen wir den zeitlichen Tod.  Durch das Sühneopfer Jesu können wir geistlichen Tod überwaltigen, wenn wir von unserer Sünden umkehrten und Jesus befolgten.

Manche Leute meinen, Adam und Eva hätten eine schwere Sünde begangen, als sie vom Baum der Erkenntnis Gut und Böse aßen.  Neuzeitliche heilige Schrift klärt uns allerdings darüber auf, dass der Fall Adams ein notwendiger Schritt im Plan des Lebens war  und der Menschheit große Segnungen brachte.  Infolge des Falls haben wir einen physischen Körper erhalten, können wir zwischen Gut und Böse wählen und haben die Möglichkeit, ewiges Leben zu erlangen.  Wären Adam und Eve im Garten von Eden geblieben, so wäre uns keine dieser Segnungen zuteil geworden.

Das Buch Mormon lehrt darüber:

„Wenn Adam nicht übertreten hätte, dann wäre er nicht gefallen, sondern er wäre im Garten von Eden geblieben.  Und alles was erschaffen war, hätte in demselben  Zustand beleiben müssen, in dem es war, als es erschaffen wurde; und es hätte so bleiben müssen immerdar und hätte kein Ende gehabt.  Und sie hätten keine Kinder gehabt; darum wären sie in einem Zustand der Unschuld verblieben und hätten nicht Freude gehabt, denn sie kannten kein Elend, und hätten nicht Gutes getan, denn sie kannte keine Sünde“ (2 Nephi 2:22-23).

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