d) Auferstehung
Tod, Auferstehung und Gericht
| Der Tod ist nur Teil des Plans unseres himmlischen Vaters. Unser Körper wird sterben, aber unser Geist wird überleben und in die nachirdische Geisterwelt kommen. Die Geisterwelt ist die Ort, an dem wir warten, arbeiten, lernen, und von den Sorgen und Lasten des Erdenlebens ausruhen. Wir werden dort bis die Auferstehung bleiben.
Die rechschaffenen Geister werden sich von den Schwierigkeiten des Erdenlebens ausruhen. Sie werden auch an der Missionsarbeit des Herren teilnehmen. Der Prophet Joseph F. Smith hat in einer Vision gesehen, dass Christus nach seiner Kreuzigung die Geisterwelt besuchte. Er erwählte Boten, um „das Licht des Evengliums denen zu bringen, die in Finsternis waren, ja, zu allen Menschengeistern“ (LuB 138:30). Jeder, der stirbt, wird wieder leben. Nach der Auferstehung werden alle Menschen nach ihren Werken gerichtet werden. In der Offenbarung des Johannes lesen wir:
In diesem Vers bezieht sich Johannes der Offenbarer auf das letzte Gericht. Alle, die im vorirdischen Dasein als würdig befunden wurden, erhielten die Möglichkeit, auf die Erde zu kommen und einen Körper anzunehmen. Hier auf der Erde wird ebenfalls unsere Würdigkeit beurteilt, wenn es darum geht, ein Amt oder bestimmte Möglichkeiten zur Entwicklung im Reich Gottes zu empfangen. Wodurch werden wird gerichtet werden?Jesus Christus selbst hat gesagt: „Ich sage euch: Über jedes unnütze Wort, das die Menschen reden, werden sie am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen; denn aufgrund deiner Worte wirst du freigesprochen, und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden.“ (Mt. 12:36-37). Wir werden durch unsere Gedanken, unsere Worten und unsere Taten gerichtet werden. Wenn wir nicht von unseren Sünden umgekehrt sind, werden wir deshalb verurteilt werden. Nur durch das Sühnopfer Jesu Christi können wir rein werden. Der Apostel Johannes lässt uns wissen: „Auch richtet der Vater niemand, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen.“ (Joh 5:22). Der Sohn, Jesus Christus, seinerseits wird andere heranziehen, die ihm beim Gericht helfen sollen. Die Zwölf, die er während seines Erdenwirkens ausgewählt hat, werden über die zwölf Stämme Israels zu Gericht sitzten (s. Mt 19:28; Lk 22:30). |

